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Lucas Niggli - drums/percussion

Pressestimmen

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Lucas Nigglli29.08.2016 / Jazzthetik
A Novel Of Anomaly / Schaerer Biondini Kalima Niggli
Poeten und einmalige Klangteppiche

Krönung des Abends war die Deutschlandpremiere der Band A Novel of Anomaly mit Andreas Schaerer (voc), Luciano Biondini (acc), Kalle Kalima (g) und Lucas Niggli (dr). Die Musiker verwandelten sich in Poeten, und einmalige Klangteppiche und ausdrucksstarke Soli zogen sich durch die Nacht. Es war ein Fliegen zwischen den Musikwelten, und das Publikum wollte die Band einfach nicht gehen lassen.



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A Novel Of Anomaly / Schaerer Biondini Kalima Niggli - Poeten und einmalige Klangteppiche Lucas Nigglli25.08.2016 / Neue Zürcher zeitung NZZ
Lucas Niggli
fulminant

Zu Olga Neuwirths "Eleonor" am Lucerne Festival 2016:
Mit der souveränen Sängerin Della Miller und einem fulminanten Lucas Niggli am Schlagzeug zeigt vor allem «Eleanor» eine fiebrige, sehr heutige Ästhetik, die einen politischen Stoff in eine flexible künstlerische Form giesst; eine Ästhetik, die deutlich näher am Puls der Zeit



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Lucas Niggli - fulminant Lucas Nigglli23.08.2016 / Tages Anzeiger / Der Bund
Lucas Niggli
Derwisch Lucas Niggli

In «Eleanor» von Olga Neuwirth (der Titel verweist auf den Taufnamen der Jazzsängerin Billie Holiday) liefen neben dem Orchester auch die amerikanische Bluessängerin Della Miles und der Schweizer Schlagzeuger Lucas Niggli auf. Was die beiden im Verbund mit dem Orchester zeigten, war phänomenal: eine magistrale Diva Miles, ein Derwisch am Drumset Niggli, der die Rollen des Rockdrummers, des Jazz-Improvisators und des klassischen Perkussionisten mühelos meisterte.



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Lucas Niggli - Derwisch Lucas Niggli Lucas Nigglli22.01.2016 / Der Bund (CH)
KALO YELE ( Aly Keïta J.G. Brönnimann, L.Niggli)
Beglückende Grossartigkeit

Und was immer das auch gewesen sein mag, was Jan Galega Brönnimann und seine beiden Komplizen am Eröffnungsabend des Festivals vorführten, es war von beglückender Grossartigkeit.
Was mit einfachen Melodieführungen beginnt, wird im Verlauf des Auftritts immer komplexer, abenteuerlustiger und entfesselter. Brönnimanns Klarinetten dienen mal als elektronisch verfremdete Bassbegleitung, mal als solistische Werkzeuge, das Balafon Keitas wird bis an die Belastungsgrenze geklöppelt, und was Niggli hinter seinem Schlagzeug veranstaltet, ist ohnehin eine Disziplin für sich.


Ane Hebeisen
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KALO YELE ( Aly Keïta J.G. Brönnimann, L.Niggli) - Beglückende Grossartigkeit Lucas Nigglli25.01.2015 / Badische Zeitung
STEAMBOAT SWITZERLAND
Wahnsinn ist Wahnsinn ist Wahnsinn

Zum grandiosen Musiktheater "Das Allmachtsrohr" über Adolf Wölfli - von Helena Winkelman.
http://www.badische-zeitung.de/theater-2/wahnsinn-ist-wahnsinn-ist-wahnsinn--99384244.html



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STEAMBOAT SWITZERLAND - Wahnsinn ist Wahnsinn ist Wahnsinn Lucas Nigglli02.11.2014 / Diverse
Andreas Schaerer - Lucas Niggli - Duo
ARCANUM - Schaerer Niggli Duo der Sonderklasse

"Dieser Zeit und Raum überspannenden Ekstase folgt man zumeist staunend mit offenem Mund und hat ausser jenem, die Repeat Taste zu drücken, nur noch einen dringenen Wunsch: die beiden einmal live zu erleben."
( Peter Füssel, Kultur (A)

"Mit grossem Können und noch grösserer Phantasie brechen Andreas Schaerer und Lucas Niggli zu musikalischen Abenteuern auf, die in Klagzonen vorstossen, wo erst wenige gewesen sind. ( Chirstoph Wagner, NZZ)

Bei Niggli und Schaerer werden die urzeitlichsten Instrumente  - Trommel und Vokalstimme - zu den reichsten Instrumenten...
...zu dieser Musik möchte man beten...  Das Duo ist auf "Arcanum" so nichts weniger als ein grossorchestrales Geschehen. " Chirstoph Merki, TagesAnzeiger.

"Was Schaerer Niggli aus dieser vermeintlich "primitiven" Aufstellung zaubern ist ganz ausserordentlich. "  Kay Friedrichs.

"Freiheit ist, wenn sich nichts ausschliesst. Bravo!"  Wolf Kampmann

"... brilliante Klangsymphonien...Das Duo harmoniert auf exzellente Weise und befeuert sich immer wieder gegenseitig." Klaus Hübner.

"... Ein Duo der Sonderklasse!"  Reiner Kobe.



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Andreas Schaerer - Lucas Niggli - Duo - ARCANUM - Schaerer Niggli Duo der Sonderklasse Lucas Nigglli03.03.2014 / The Squid Ears
SHARP - GIBBS - NIGGLI
There is no hideaway from the surges generated by this trio.

Recorded in 2012 — immediately following their very first meeting at The Stone during a two-week Intakt festival — Crossing The Waters offers exactly what one demands and not a milligram more, an uncommon case of positive foregone conclusion. The music's supercharged matter produced the meltdown of Melvin Gibbs' amplifier after a few minutes of the concert; in this studio set, the smoke can still be inhaled.
          I might be afflicted by the just-received dreadful news about Ronald Shannon Jackson's passing, but in several occasions the semiliterate mind of this observer (and erstwhile drumming wannabe) was inclined to match Lucas Niggli's percussive projections with the late master's radical burnouts in the Last Exit heyday. Those big-boned figurations on the tom-toms' skins and that snapping snare are indeed among the most exalting properties of this stout congregation, oftentimes propelling the transonic mechanism towards the higher levels of lucid hostility.


Massimo Ricci
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SHARP - GIBBS - NIGGLI - There is no hideaway from the surges generated by this trio. Lucas Nigglli03.02.2014 / RP Online /( D)
Andreas Schaerer - Lucas Niggli - Duo
Fulminanter Auftritt - Andreas Schaerer und Schlagzeuger Lucas Niggli begeistern das Publikum im Ledigenheim.

Florian Langhoff
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Andreas Schaerer - Lucas Niggli - Duo - Fulminanter Auftritt - Andreas Schaerer und Schlagzeuger Lucas Niggli begeistern das Publikum im Ledigenheim. Lucas Nigglli03.02.2014 / WAZ ( D)
Andreas Schaerer - Lucas Niggli - Duo
Turbo-Schweizer

Es ist paradox: Laute formen sich zu Worten, aber Worte können nicht annähernd beschreiben, welche Laute die menschliche Stimme hervorbringen kann. Man muss hören, wie ein Vokalartist vom Schlage eines Andreas Schaerer akustische Wellen tanzen lässt. Wie er schnalzende, trommelnde, knarzende, schlagende Laute mit der Kraft eines dröhnenden Lamborghinis beschleunigt, rhythmisiert und gleichzeitig dazu in den Zungen aller Herren Länder singt. Dabei ist der Schweizer eine Naturgewalt, musikalisch bis ins letzte Neuron, er spielt nicht mit den Möglichkeiten seiner Stimme, er lebt die Rhythmen, die oszillierenden Töne, er performed sie. Wenn Musik nichts anderes ist als die Addition von Schallwellen innerhalb messbarer Zeitspannen und es laut Quantenphysik etwas gibt, das sowohl Welle als auch Materie sein kann, dann ist Andreas Schaerer auf der Bühne dafür der lebende Beweis. Davon konnten sich am Freitag die Besucher der „Jazz in Dinslaken“-Reihe im Ledigenheim in einem begeisternden Doppelkonzert überzeugen.
Andreas Schaerer mag zwar Sänger, Percussionset, Tonstudio, Dampfmaschine, Turbogenerator und Sampler der Stimmen dieser Welt sein, aber er steht nicht allein auf der Bühne. Mit ihm zusammen agiert Lucas Niggli. Ein Schlagzeuger, der mit bloßen Händen über seine Trommeln krabbelt, die Toms mit den Besen kitzelt, bis sie kichern, die Becken mit dem Cellobogen zum Singen bringt und auch mal mit der Kette auf die nur mit einem Fensterleder geschützte Snare schlägt. Schaerer und Niggli krachen akustisch aufeinander, es tobt, es donnert, die Motoren laufen heiß, das Publikum erlebt Dopplereffekte. Dann wieder glaubt man, im afrikanischen Busch zu stehen. Man hört Tiere, Trommeln. Der Gesang wird schamanisch. Indisch oder indianisch? Eine Posaune spielt Jazz und Beats dröhnen wie aus einer Kellerdisko auf die nächtliche Großstadtstraße. All dies in Fetzen, nur angerissen. Schaerer, dieser Turboschweizer, jagt durch sein unerschöpfliches Repertoire und manchmal klingt er tatsächlich so, als höre man eine DVD im Schnelldurchlauf. Irgendwo im Publikum klirrt ein Glas. Niggli, der gerade ein Büschel Stroh rascheln lässt, würde gerne mit dem Gast improvisieren. Der geht leider nicht auf das Angebot ein. Aber Schaerer hat die Idee im erst dritten Konzert dieser ersten Tour des Duos aufgegriffen. Wenn die beiden Musiker die Bühne verlassen, hallt der Saal vom Klingen der Weingläser des Publikums wieder.


Bettina Schack
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Andreas Schaerer - Lucas Niggli - Duo - Turbo-Schweizer Lucas Nigglli14.01.2014 / Culturejazz France
Biondini - Godard - Niggli
un trio original

Autre son d'accordéon, celui de l'Italien Luciano Biondini, musicien classique à l'origine, qui apporte cette fois un côté latin et mélodique dans des improvisations lyriques rythmées enthousiasmantes et souvent prenantes. Il est vrai qu'il est accompagné par Michel Godard, charmeur de serpent et tubiste exceptionnel, et par le grand batteur suisse — un de plus — Lucas Niggli qu'on retrouve souvent chez Intakt dans les meilleurs contextes. Un trio original dont c'est le second CD.


Jean Buzelin
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Biondini - Godard - Niggli - un trio original Lucas Nigglli15.10.2013 / Bayrischer Rundfunk, zur CD " Mavì"
Biondini - Godard - Niggli
Spiellust, Horizont – und großes ästhetisches Gespür.

Hier trifft geistsprühende Spiellust auf einen besonders weiten Horizont. Die Musiker dieses Trios bilden ein Italienisch-französisch-schweizerisches Ensemble, das groovenden modernen Jazz mit Folk- und Barockmusik-Anleihen zu einer enorm-intensiven Trio-Kammermusik verschmilzt – und dabei ganz beiläufig über die Stilgrenzen hinausweist. Denn diese Musik ist so gut gespielt und so vielseitig, dass es ganz egal ist, wie man sie nennt.


Roland Spiegel
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Biondini - Godard - Niggli - Spiellust, Horizont – und großes ästhetisches Gespür. Lucas Nigglli25.09.2013 / jazzcity.de
Andreas Schaerer - Lucas Niggli - Duo
"Eines der besten Konzerte des Jahres"

Was für ein rhythmisch-klangliches Ideenfeuer, welche Dynamik, welche Nuancierung!


Michael Rüsenberg
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Andreas Schaerer - Lucas Niggli - Duo - Lucas Nigglli09.07.2013 / Jazzthtik (D)
SHARP - GIBBS - NIGGLI
Feuer ohen unnötigen Qualm: Ein famoses Poweralbum in bester Gitarrentrio-Tradition

Die drei Musiker haben ein grossartiges Gespür, ihre gegenseitigen Intentionen aufzufangen und die maritimen Bilder gemeinsam zu stabilisieren.


Wolf Kampmann
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SHARP - GIBBS - NIGGLI - Feuer ohen unnötigen Qualm: Ein famoses Poweralbum in bester Gitarrentrio-Tradition Lucas Nigglli03.06.2013 / Freistil (A)
STEAMBOAT SWITZERLAND
Wahnsinn, aber nackt. ( Sederunt Principes, Steamboat Switzerland Extended)

Man kann dem Steamboat Switzerland nicht vorwerfen, dass es sich die Sache zu leicht macht. Ja, es sucht sogar mit Akribie neue Herausforderungen, von denen Blum, Pliakas & Niggli im Vorhinein nie wissen können, ob sie zu bewältigen sind. Das war in der Vergangenheit  nicht anders als jetzt, da sich das Trio, erweitert um je zwei Saxofone, Klarinetten, Trompeten und Posaunen, auf das glatte Parkett waghalsiger Partituren begibt.


Felix / Freistil
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STEAMBOAT SWITZERLAND - Wahnsinn, aber nackt. ( Sederunt Principes, Steamboat Switzerland Extended) Lucas Nigglli01.06.2013 / Freistil (A)
SHARP - GIBBS - NIGGLI
Play it loud and enjoy it! Großartig.

Der Gitarrenwürger, Experimentalist, Grenzgänger und unbeirrbare Avantgardist Elliott Sharp hat sich für diese Aufnahmesitzung in Brooklyn Melvin Gibbs, den feinen Lyriker an der Bassgitarre, und Lucas Niggli, den Gottseibeiuns des modernen Schlagzeugs, eingeladen.


ernst.
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SHARP - GIBBS - NIGGLI - Play it loud and enjoy it! Großartig. Lucas Nigglli05.05.2013 / terz.org / honker / mademyday
STEAMBOAT SWITZERLAND
endlose freude

Die 5 bisweilen sehr disparat wirkenden, aber in tutto sehr sinnig aufeinander folgenden Stücke – so ‚Plan 1976’ des schändlich unbekannt gebliebenen Komponisten Hermann Meier – regen Synapsen und auditiven Cortex derat inspirierend an, dass die Freude gar nicht mehr aufhört.


honker
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STEAMBOAT SWITZERLAND - endlose freude Lucas Nigglli16.03.2013 / TagesWoche
Andreas Schaerer - Lucas Niggli - Duo
Neue Massstäbe von Duo-Intensität

„Das grösste Aha-Erlebnis jedoch liefert ein Blick durchs Auditorium: Wüsste man es nicht besser, man wähnte sich an einem Rockkonzert, bei dem geringen Durchschnittsalter. «Eindrücklich», «visionär», sind die Worte, die ein Paar nach dem Konzert von Andreas Schaerer und Lucas Niggli gebraucht. «Das ist richtig reingefahren.»


Stefan Franzen
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Andreas Schaerer - Lucas Niggli - Duo - Neue Massstäbe von Duo-Intensität Lucas Nigglli15.03.2013 / Der Bund
Andreas Schaerer - Lucas Niggli - Duo
Vollgas-Performance

„Sehr viel durchgedrehte Adrenalinschub-Action gabs bei der Vollgas-Performance von Andreas Schaerer (Stimme, Elektronik) und Lucas Niggli (Schlagzeug). Doch manchmal kamen sogar diese zappeligen Sound-Zapper etwas zur Ruhe und generierten so etwas wie Trance.“


Tom Gsteiger
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Andreas Schaerer - Lucas Niggli - Duo - Vollgas-Performance Lucas Nigglli10.02.2013 / Badische Zeitung
TRIO KLICK ( Hauser - Niggli - Zumthor)
Musik in ihrer animierendsten Form

Sieben in ihrer kompositorischen Struktur und ihren Stimmungen ganz unterschiedliche Stücke, doch in einem miteinander verbunden: Reine Musik, völlig aus sich selbst kommend, von aparter bis bewegender Schönheit und noch in ihren erschreckenden Eruptionen frei von falschem Pathos oder leerer Aufschneiderei. Grandiose eineinhalb Stunden...; enthusiastischer Beifall und ein halb akrobatisches Spiel mit verschiedenen Becken als Zugabe.


Nikolaus Cybinski
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TRIO KLICK ( Hauser  - Niggli - Zumthor) - Musik in ihrer animierendsten Form Lucas Nigglli06.12.2012 / Diverse
STEAMBOAT SWITZERLAND
explosion!

Gesammelte Rezensionen zur ersten CD von STEAMBOAT SWITZERLAND , LIve, Unit Records 1999


diverse
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STEAMBOAT SWITZERLAND - explosion! Lucas Nigglli02.09.2012 / Terz 9/12 / Honker, Made my Day
HEXENTRIO: Plimley-Guy-Niggli
Neue akustische Räume werden wie mit Zaubersprüchen geöffnet

Mit dieser Musik im Ohr fuhr ich im hitzigsten Sommer zu einem Badesee neben einer der größten Burgen Europas, in der es – natürlich – auch Hexenprozesse gegeben hatte. Während ich im erfrischenden Wasser nahezu schwerelos schwamm, war mein Blick stets auf die bleischwere Stätte der Geschichte und Verurteilung gerichtet. Diese Musik ist wild, absurd, surreal, schwelgerisch, zupackend, schweifend; sie bündelt im Gestus das Beste, was wir von der klassischen Kongruenz von Piano-Bass-Drums im Jazz kennen. Diese Drei lassen es nicht nur krachen, sondern lassen im Gesprengten Lücken, von wo aus sie intensiv in die Tiefe gehen und dort betörende Linien zurück ins Licht ziehen. Neue akustische Räume werden wie mit Zaubersprüchen geöffnet, und es schimmert uns im Neuen Vertrautes entgegen. Abends stellte ich mir dann vor, dass Lucas Niggli den Soundtrack zum nächsten ‚Jackass’-Film machen würde. Ein betörender Gedanke. Große Tat. Da bleibt schon mal der Gedanke im Hals stecken und kommt als Wurfgeschoß wieder heraus.


Honker
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HEXENTRIO: Plimley-Guy-Niggli - Neue akustische Räume werden wie mit Zaubersprüchen geöffnet Lucas Nigglli02.09.2012 / Terz 9/12 / Honker, Made my Day
Niggli-Zumthor Drum Duo
Magisch und Oberfaszinierend

Das Schweizer Drum-Duo, das schon 2010 mit ‚Profos’ alle nach erweiterter Schlagzeugästhetik dürstende Ohren öffnete, bekam hier die Möglichkeit, fünf Stücke in luxuriöser Umgebung, nämlich der von Architekt Peter Zumthor entworfenen Therme Vals im Kanton Graubünden, aufzuführen. Die Akustik in diesem räumlichen Zusammenspiel von Stein und Wasser wirkt natürlich enorm: Gleich in einer mediterranen Inselhöhle, allerdings künstlich konzipiert, wird der Klang am Gestein, durch die Gänge und an der Wasseroberfläche gespiegelt. Die Stücke von Barry Guy, Fritz Hauser sowie Niggli und Zumthor selbst bilden großartige Projektionsflächen für verschiedenste und diffizilste Klangkörper – magisch und oberfaszinierend.


Honker
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Niggli-Zumthor Drum Duo - Magisch und Oberfaszinierend Lucas Nigglli07.05.2012 / Terz 5.12 / Honker, Made my Day
Lucas Niggli Drum Quartet: Beat Bag Bohemia
Ein grossartiger Musik-Road-Movie - Zur DVD: The Fellowship of The Drums

Bereits älter, aber einfach unverzichtbar: Das von Lucas Niggli zusammengetrommelte Drum-Quartett aus noch Peter Conradin Zumthor, Rolando Lamussene und Kesivian Naidoo, live ein unbedingtes und lebensfroh-energiestrotzendes Ereignis, wird in diesem DVD-Film von Martin Fuchs auf Tourneen in Europa und Afrika begleitet. Herausgekommen ist ein großartiger Musik-Roadmovie, der neben dem Spiel, einer beseelten und konsequenten Vision, vor allem die Chemie seiner Protagonisten exponiert und wirken lässt: neben berührenden Szenen von Vertrauen, Energie und Freundschaft werden auch Dissonanzen und Schattenseiten, ohne die es im Leben nun mal nicht geht, transparent gemacht. Das macht die Kontexte nur umso ehrlicher und nachvollziehbarer. Der Film macht Sinn und Laune und lässt ein Bewusstsein für die Reise und Materialisierung von Musik entstehen.


Honker
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Lucas Niggli Drum Quartet: Beat Bag Bohemia - Ein grossartiger Musik-Road-Movie - Zur DVD: The Fellowship of The Drums Lucas Nigglli06.05.2012 / Pressestimmen zu Budapest CD
STEAMBOAT SWITZERLAND
The Thrill is Back

"With an energy akin to perversity, Steamboat Switzerland thrashes empty virtuosity in jazz and fusion."
Remco Takken, Fake


diverse
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STEAMBOAT SWITZERLAND - The Thrill is Back Lucas Nigglli19.04.2012 / Freistil (A)
Niggli-Zumthor Drum Duo
zur CD "SPIEGEL", Edition Therme Vals

Es mag sie nicht berühmt gemacht haben, als Lucas Niggli & Peter Conradin Zumthor für ihre Platte „Profos“ vor zwei Jahren in die freiStil-Charts gelangten. Aber es war immerhin ungewöhnlich, wie fantasievoll zwei Perkussionisten zwischen Komposition und Improvisation sich zu bewegen vermögen. Für „Spiegel“, die druckfrische CD des Duos, sprechen allein schon die luxuriösen akustischen Bedingungen ihrer Entstehung. Die Therme Vals, geschaffen von Architekt Peter Zumthor, dem Vater des Perkussionisten, der u.a. auch das Kunsthaus Bregenz konstruiert hat, erlaubt den Schlagwerkern ein prächtiges Umfeld. Zumal solchen mit einem ausgeprägten räumlichen Verständnis. Ohne Kosten und Mühen gescheut zu haben, wurden x-Mikrofone aufs kurschattenreiche Gelände verteilt, um den perfekten architektonischen Klang zu generieren. Niggli beschäftigt sich in seinen Notationen mit den Elementen Wasser, Holz und Stein, Zumthor steuert ein „Stück für 12 Röhrenglocken“ bei – und darüber hinaus komponierten noch zwei namhafte Gäste extra für den thermalen Anlass: Barry Guy schließt neue perkussive Temperamente mit dem alten Meister Monteverdi kurz, und Fritz Hauser, selbst ein brillanter Feinmechaniker an den Trommelfellen, bringt die in der Therme Vals vorherrschenden Bestandteile Wasser und Stille ins Spiel. Fazit: eine wunderbare, nur hier an diesem speziellen Ort denk- und machbare Aufnahme. High Fidelity im besten Sinn.


Andreas Fellinger aka Felix
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Niggli-Zumthor Drum Duo - zur CD Lucas Nigglli28.01.2012 / Südkurier / Konstanz
HEXENTRIO: Plimley-Guy-Niggli
Furioses Spiel mit übernatürlichen Fähigkeiten

Sie nennen sich „Hexentrio“ und entsprechend agieren sie : Wild, spontan und mit gleichsam übernatürlichen Fähigkeiten.


Judith Grosch
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HEXENTRIO: Plimley-Guy-Niggli - Furioses Spiel mit übernatürlichen Fähigkeiten Lucas Nigglli12.01.2012 / Jazz 'n' More (CH, 1/2012)
Biondini - Godard - Niggli
Das Publikum verzaubert ( Biondini Godard Niggli am Unerhört Festival 2011)

Mit einem Feuerwerk sondergleichen hatte das grandiose Trio um den italienischen Akkordeonisten Luciano Biondini das Publikum richtiggehend verzaubert. Mit stupender Virtuosität, einer ungemeinen Leichtigkeit und heiterem Spielwitz spielen die drei ihr folkloristisch inspiriertes Programm, treiben sich an, befeuern sich gegenseitig.


Christian Rentsch
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Biondini - Godard - Niggli - Das Publikum verzaubert ( Biondini Godard Niggli am Unerhört Festival 2011) Lucas Nigglli05.08.2011 / Ostfriesenzeitung
Biondini - Godard - Niggli
Klangkunst der etwas Anderen Art

Das Trio „Biondini, Godard, Niggli“ zu Gast bei „Jazz live im Speicher“
Die Musiker überschritten bei ihrem Auftritt in Leer die Grenzen zwischen den Genres.


Fietje Ausländer
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Biondini - Godard - Niggli - Klangkunst der etwas Anderen Art Lucas Nigglli23.06.2011 / Bad Alchemy (D)
Lucas Niggli Drum Quartet: Beat Bag Bohemia
Hochzeit von Rhythm UND Sound lässt die Spieler auf Wolke 7 schweben!

Das Roadmovie zeigt nun in Innenansicht, wie es ist, wenn mit 'Lüc' Niggli und 'Pez' Zumthor zwei Schweizer mit zwei Afrikanern die bubenhafte Liebe für die Spielsachen ihrer unerschöpflichen Rappelkisten teilen, eine Liebe, die die unterschiedlichen Erfahrungen in Jazzbigbands, traditioneller Tanzmusik, einer Noise-Grind-Band und Intakt-Avantness aufhebt. Damit es nicht bloß beim trommeläffischen Groove, bei notorischen Drum Battles oder Multikultikrampf bleibt, zoomt Niggli den buntscheckigen Flow dramaturgisch hin zu abenteuerlustiger Orchestralität, zu einer Hochzeit von Rhythm UND Sound, der die Spieler auf Wolke 7 schweben lässt. Wenn Niggli Perkussionisten mit Köchen vergleicht, weil beide mit Töpfen, Deckeln und Rührlöffen hantieren und der Sound einer Restaurantküche Musik in seinen Ohren ist, dann ist das eines der schönen Schlaglichter, die auf diese spezielle Fellowship fallen.


Rigobert Dittmann
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Lucas Niggli Drum Quartet: Beat Bag Bohemia - Hochzeit von Rhythm UND Sound lässt die Spieler auf Wolke 7 schweben! Lucas Nigglli18.06.2011 / JazzThing
Lucas Niggli
Jazzfestival Bludenz

Die Bludenzer Jazztage standen in diesem Jahr ganz im Zeichen des Schweizer Schlagzeugers Lucas Niggli, der fünf Formationen live (und eine im Film) präsentierte. Niggli eröffnete das Festival standesgemäß mit einem Schlagzeug-Duo mit seinem Kollegen Peter Conradin Zumthor - ein optischer und akustischer Hochgenuss. Mit dem Akkordeonspieler Luciano Biondini und dem französischen Multiinstrumentalisten Michel Godard spielte Niggli danach eine extrem eingängige und charmant folkloristische Musik, bei der neben vielen Originalkompositionen auch Coltranes „Naima“ auf dem Programm stand. Der Dokumentarfilm „The Fellowship of the Drums“ über das Perkussionsquartett Beat Bag Bohemia eröffnete den Samstag, bevor Niggli mit jungen Musikern des Jazzorchesters Vorarlberg und der Jazzwerkstatt Bern eine Welturaufführung präsentierte. Eindeutiger Höhepunkt war der abschließende Sonntag: Nach dem sehr leisen Duett mit der chinesischen Guzhengspielerin Xu Fengxia setzten mit unglaublichem Getöse  Steamboat Switzerland den Abend fort - erst nach zehn Minuten „wall of sound“ wurde deutlich, wie durchstrukturiert, hochvirtuos und detailliert, aber physisch extrem anstrengend, Niggli zusammen mit Marino Pliakas am E-Bass und dem Organisten Dominik Blum zu Werke ging. Der Veranstalterin Miriam Schreinzer vom Kulturamt Bludenz gebührt für dieses Programm mindestens der goldene Orden für Innovation.


Rolf Thomas
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Lucas Niggli - Jazzfestival Bludenz Lucas Nigglli29.03.2011 / freiStil (A)
STEAMBOAT SWITZERLAND
Alle Wetter!

Das Naheverhältnis von Lucas Niggli im besonderen und Steamboat Switzerland im allgemeinen zum Schweizer Komponisten Felix Profos wurde in freiStil #35 hinreichend thematisiert. Hier folgt – nach der prächtigen „Profos“-Percussion-Platte von Niggli & Zumthor – die etwas härtere Probe aufs Exempel – und greift in bester Stonerrock-Manier von Beginn an in die Vollen. Ein Drone geht auf Reisen. Verzwickte Rhythmik, mit den Mitteln der Brutalität vereinfacht und auf den Punkt gebracht. So gesehen, ist „Get out of my room“ die beste Melvins-Platte seit Jahren. Insgesamt sechs Versionen von oder Annäherungen an Profos‘ Titel-gebendes Stück lockert das wüste Trio mit ebensolchen Improvisationen auf – sofern an den Begriff der Auflockerung in dieser Mischbeton-Dichte überhaupt gedacht werden darf. Härte und Hitze werden verlangt. Immerhin absolvieren diese fünf Improvisationen den Canossagang durch die Mikrowelle, von der „first heat“ bis zur „fifth heat“. Das Unwort des Zeitmanagements bringt es mit sich, dass wir lediglich bis zur „second heat“, während der wir allem Anschein nach im Maschinenraum des Steamboat untergebracht werden, zeitlich nennenswerten Umfang errechnen können. Ab dann bis zum bitteren Ende halten sie uns konsequent unter der Minutengrenze gedeckelt. Das kannten wir Landpomeranzen schon von einem Unternehmen namens Naked City. Aber nicht so bei Blum, Pliakas & Niggli: Die sind nämlich Seefahrer, fesseln uns an Bord der Steamboat Switzerland und lassen uns den Miniaturen hinterherhecheln, die sie uns als ozeanische Prügelknaben vorsetzen. Schnell, aber herzlos. En passant (oder wie das am Wasser heißt) alchimieren sie Komposition und Improvisation zur Komprovisation. Ah, jetzt geht ein reinigender Wolkenbruch hernieder, Donner und Blitz. Sagte schon H.C. Artmann gern: Alle Wetter!


felix ( andreas fellinger)
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STEAMBOAT SWITZERLAND - Alle Wetter! Lucas Nigglli27.02.2011 / OÖ Nachrichten / A, Linz
Biondini - Godard - Niggli
Drei, die Alles Können

Die drei Alleskönner verwischen die Genregrenzen zwischen Jazz, avancierter Folklore und Neuer
Musik, ohne sie im bilderstürmenden Furor niederzureißen. Sie agieren nicht als
kompromisslose Neutöner, sondern eher als freundliche Integratoren, die aus diversen
Ressourcen schöpfen, um äußerst hörenswerte Sounds zu kreieren.


Christoph Haunschmid
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Biondini - Godard - Niggli - Drei, die Alles Können Lucas Nigglli18.02.2011 / tomajazz.com ( spain)
Lucas Niggli NEW BIG ZOOM

http://bun.tomajazz.com/2011/02/lucas-niggli-big-zoom-polisation-intakt.html


jose francisco tapiz
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Lucas Niggli NEW BIG ZOOM - Lucas Nigglli07.02.2011 / The Wire (UK)
STEAMBOAT SWITZERLAND
Sonic Perversity

Dominik Blum’s vintage Hammond organ glowers like some doom-laden Prog rock ogre.
Marino Pliakas mangles the air with sulphurous fuzzed bass. Drummer Lucas Niggli storms, thunderously heavy and metallic. Unmistakably the juggernaut sound of Steamboat Switzerland, but this time writing credits go to Zurich based composer Felix Profos. Designed fort he trio’s characteristic pummeling idiom, Get Out Of My Room is clenchd and relentless, gnawingly repetitive and loud. A shrill tone accompanies every murky convulsion  - no raw nerve is left untouched. The longest section of this 47 minute plunge into sonic perversity is a mesh of twitchy signals, molecular spasms, abrasive yet weirdly pleasurable. Somehow Steamboat Switzerland transform potentially nightmarish indulgence into something irresistible.


Julian Cowley, THE WIRE, 325
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STEAMBOAT SWITZERLAND - Sonic Perversity Lucas Nigglli01.02.2011 / Kultur (A), Zeitschrift für Kultur und Gesellschaft
Lucas Niggli NEW BIG ZOOM
Abwechslungsreiche Klangwelten durchschritten – Lucas Niggli und Band imponierten mit aufregender Musik

Der Schlagzeuger Lucas Niggli ist ein gern gesehener Gast am Dornbirner Spielboden. Beim ersten Konzert der aktuellen „Jazz&“ Reihe musizierte er mit seinem Ensemble „Big Zoom“ sowie zwei neuen Bandmitgliedern. Die vielseitige Flötistin Anna La Berge und der außergewöhnliche Bassist Barry Guy bewirkten eine enorme klangliche und stilistische Erweiterung. Präsentiert wurden die beiden groß angelegte Kompositionen „Polisation“ und „Nirwana“, mit denen Lucas Niggli als Komponist eine spannende Reise in raffiniert konzipierte Musik antrat und die Zuhörenden mitten hinein führte in spannende Klangentwicklungen und anspruchsvolle Improvisationen.


Silvia Thurner
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Lucas Niggli NEW BIG ZOOM - Abwechslungsreiche Klangwelten durchschritten – Lucas Niggli und Band imponierten mit aufregender Musik Lucas Nigglli28.01.2011 / der Standard, Wien
Lucas Niggli NEW BIG ZOOM
An die Leine genommen

Der Schlagwerker Lucas Niggli überzeugte mit "Big Zoom" im Porgy & Bess
Wien - Zu Beginn werden die Ohren gespitzt. Der Raum wird auf seine Eigenschaften als akustischer Sparringpartner getestet, die Musizierenden schicken spontan Sounds und Geräusche in den Saal: Bis sich aus dem dichter werdenden Stimmenkollektiv die Posaune mit einer klar strukturierten Linie herausschält und diesen Sammelpunkt sogleich als Startrampe für die erste, klug durchdachte Soloimprovisation nützt. So pflegt Lucas Niggli, der am Mittwoch sein Quintett Big Zoom im Porgy & Bess vorstellte, Konzerte zu beginnen: im Detail völlig unkalkulierbar, stets aber den "großen Bogen" mitdenkend, formbewusst, zielgerichtet.

Ist doch Niggli, der 42-jährige Zürcher Schlagzeuger, seit gut zehn Jahren als elaborierter Strukturdenker der Improvisation bekannt, als einer, der das freie Spiel an die Leine nimmt, in durchdachte Dramaturgien einfasst, ohne ihm das Feuer, die überraschungsreiche Unmittelbarkeit zu nehmen. In "Polisation", dem neuen Programm des seit 2003 bestehenden Quintetts Big Zoom, tut Niggli dies zurückhaltender als zuletzt, zugleich weniger musikantisch, als man es vom vielseitigen Schlagzeuger kennt. Die Umbesetzung der Band dürfte dafür mitverantwortlich sein: Neben den fixen Partnern, Gitarrist Philipp Schaufelberger und dem phänomenalen Posaunisten Nils Wogram, stehen nun mit Flötistin Anne La Berge und Kontrabassist-Veteran Barry Guy zwei neue Gesichter im Aufgebot.

Auch der Titel legt eine programmatische Fährte: Ist Polisation doch auch von Edgard Varèses bahnbrechender, 1931 vollendeter Schlagzeugkomposition Ionisation inspiriert. In der Musik war dies im Porgy & Bess vor allem durch den perkussiven Grundcharakter zu spüren: Melodische Entwicklungen spielten keine Rolle, erschöpfen sich oft in spröden Riff-Bildungen; stattdessen stellte das auch in entschleunigten Passagen stets spürbare Moment energetischer Vibration und damit Nigglis rastlos brodelnde Schlagzeugarbeit selbst das eigentlich verbindende Element zwischen den drei Teilen der Suite Polisation dar - die am Ende mit tanzbarem Township-Jazz-Groove entließ.

Ein beglückender Abend!


Andreas Felber
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Lucas Niggli NEW BIG ZOOM - An die Leine genommen Lucas Nigglli27.11.2010 / NZZ, Neue Zürcher Zeitung
STEAMBOAT SWITZERLAND
Nachbeben

Fast könnte man diese Formation für eine Heavy-Metal-Band halten, so viel Wucht und Tonnenschwere steckt in ihrer Musik. Gleichzeitig besitzt sie das Fingerspitzengefühl und die Delikatesse eines Kammermusikensembles. Steamboat Switzerland ist ein Paradox – ein Powertrio, das hochkomplexe avantgardistische E-Musik mit solch brachialer Intensität in Szene setzt wie keine zweite Band auf dem Planeten, und das alles auf dem Lautstärken-Level eines Düsenjets. Wichtig ist für Steamboat Switzerland überdies, dass man verschiedene musikalische Verfahren pflegt – von der Improvisation bis zur Interpretation. Der Schweizer Komponist Felix Profos nun hat Dominik Blum (Orgel, Synthesizer und Elektronik), Marino Pliakas (Bassgitarre) und Lucas Niggli (Schlagzeug) eine siebenteilige Komposition auf den Leib geschnitten. Sie bringt auf überzeugende Weise die Stärke der Band zum Vorschein, die in ihrer schillernd-schimmernden Klanglichkeit liegt, der Profos genügend Zeit gibt, sich zu entfalten. Mit grosser intellektueller Klarheit entwirft der Komponist ein Klangszenario aus hypnotischen Blockakkorden und berstenden Trommelakzenten, das mit stoischer Unbeirrbarkeit seinen Weg geht. Manchmal verwandelt sich die Musik in eine elektrisch aufgeladene Gewitterlandschaft, in der Blitze wie Peitschenhiebe mit harter Unerbittlichkeit niedergehen. Zwischen die extreme Monumentalität der komponierten Blöcke schieben die drei Musiker verspielte Improvisationen, die im Vergleich zur Strenge und Gewalt der Kompositionen wie Lockerungsübungen vor der nächsten Entladung wirken. Steamboat Switzerland ist mit dieser Produktion, über Jahre in der Mache, vielleicht ihre bisher überzeugendste Veröffentlichung gelungen – ihre beste so far.


Christoph Wagner
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STEAMBOAT SWITZERLAND - Nachbeben Lucas Nigglli26.11.2010 / Bad Alchemy ( D)
STEAMBOAT SWITZERLAND
Götzendämmerung

Für diese konzertierte Aktion hatten die Richtigen die Finger im Spiel: Felix Klopotek mit dem Kölner Label, Reinhard Kager als NowJazz- & JetztMusik-Mann vom SWR2, und natürlich der Full-Blast-Bassist Marino Pliakas, der Hammondorgler und Elektroniker Dominik Blum und der Drummer Lucas Niggli. Das Schweizer Trio hat ‚Get Out Of My Room‘, eine Kompostion ihres Landsmannes F. Profos (*1969), bei den Donaueschinger Musiktagen 2006 uraufgeführt und 2008 eingespielt, jeweils verzahnt mit ‚Heat‘, nicht umsonst so getauften Stoff eigener Machart. Profos, wenn man seinen Kompositionen ‚Come to Daddy‘, ‚Dunkles Hotel‘ oder ‚Lingua Mortuorum‘ lauscht oder ‚Slow Burns‘, das er 2003 für das Maarten Altena Ensemble geschrieben hat, eher Melancholiker und stiller Brüter als Kraftmensch, hat hier mit den Fäusten komponiert. Ostinate, unregelmäßige Hiebe oder Rammstöße, zunehmend knurrig und verzerrt, bestimmen den ersten seiner vier Sätze, der sich ganz einem Durchbruchswillen hingibt. Der zweite Satz lässt jeden Schlag bassknurrig dröhnend nachorgeln, akzentuiert von zischenden Cymbalblitzen. Diese Götzendämmerung - man denkt nämlich unwillkürlich an Die Donnergötter von Rhys Chatham - versucht ‚First Heat‘, das fliegend durchstartet, mit purer Raserei dem Endziel näher zu bringen. Zischendes Gepolter, bassdrumdurchdonnert, jaulendes Georgel und Bassriffing, dass die Finger glühen, versetzen das Steamboat in ein brodelndes Stahlgewitter, mitten in eine stalinbeorgelte Kesselschlacht. Mittendrin bleiben nur zitternd georgelte Triller, ein flatternder Schweben über dem Abgrund. Dem folgt Profos‘ dritte Attacke, mit Schlägen, die jetzt an sich zu zweifeln scheinen. Das Knurren setzt immer wieder an, aber die Beats markieren jetzt nur den Takt einer Auszeit. ‚Second Heat‘ erweitert  den Zeitrahmen durch kakophones Ausdifferenzieren, dem Bassdrumgeboller kurz einen groovigen Schub gibt. Doch noch wird klangverliebtes Klim und Bim bevorzugt, wieder mit zitternden Orgelsplittern. Aber dann kommt es doch ins Rollen, ein unbedingtes Ja zur höheren Gewalt (nach der Profos sein Ensemble Forcemajeur benannt hat, in dem auch Niggli wieder auftaucht). Nietzsches Schweizer Vermächtnis? Die letzten drei Minuten sind ein einziger Kladderadatsch im Wechsel von Profos-Beats und Steamboat-Dithyrambik. Licht wird alles was ich fasse, Kohle alles, was ich lasse...


Rigobert Dittmann
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STEAMBOAT SWITZERLAND - Götzendämmerung Lucas Nigglli17.11.2010 / DNA, Derniere Nouvelles d'Alsace
Biondini - Godard - Niggli
Histoire de voyager

Luciano Biondini, Michel Godard et Lucas Niggli se sont fait plaisir l'autre soir au Préo
d'Oberhausbergen. Invités par le festival Jazzdor, ils ont délivré un concert de toute beauté. On dit de
ces trois là qu'ils ne sont pas tout à fait comme les autres. Ce concert confirma. La formation en trio est
en fait toute récente - Luciano Biondini et Michel Godard ont déjà évolué ensemble, au côté de Rabih
Abou-Khalil ou de Ernst Reijseger, ils en connaissent un rayon sur le brassage culturel et le mélange des
genres. Quant à Lucas Niggli, il ne cesse de parcourir le monde à cheval sur de multiples projets. Sur le
papier, ça pèse donc son pesant d'or - on ne peut qu'être surpris par la faible affluence, au Préo, le soir
du concert. Car sur scène, c'est encore mieux. Les nombreuses influences de chacun des musiciens,
leur inventivité et leur souci du détail sont autant d'éléments qui s'agencent, se lient et se délient,
dessinant un tableau musical riche en couleurs et en nuances. Luciano Biondini exerce avec son
accordéon un jeu très mobile, aux variations multiples, faites de tonalités sonnantes et dissonantes.
Exercice difficile, étayé sur une vraie culture du tango et des musiques méditerranéennes, des champs
parfois éloignés qu'il associe librement. Le travail rythmique de Lucas Niggli à la batterie et de Michel
Godard au tuba et à la basse consiste à soutenir et solidifier les liens tissés par l'accordéoniste. Lorsque
ce dernier se fait plus discret, Godard et Niggli se lancent alors dans des sphères expérimentales,
opacifiant l'atmosphère avant de la faire exploser comme l'orage éclate une couche nuageuse devenue
opaque. Avant de basculer aussi dans des arrangements baroques, le trio interprétant avec superbe Le
sonnet oublié, construit sur la base d'une répétition de riffs de basse sur lesquels Biondini vient faire
pleurer son accordéon avec une ardeur et une charge émotive très fortes. Le temps s'arrête alors. Ces
musiciens sont des voyageurs, on circule au gré de leurs envies, ralentissant avec eux aux carrefours de
leurs idées - là où les grands esprits se rencontrent -, pour reprendre ensuite une marche lente, à
l'horizon funèbre, ou quelque course effrénée, d'allure plus optimiste.


François Schmoll
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Biondini - Godard - Niggli - Histoire de voyager Lucas Nigglli07.07.2010 / All About Jazz New York
Plimley-Guy-Niggli
by-the-seat-of-your- pants improvisation of the highest order

The late night show at The Ironworks featured one of Vancouver's true treasures in pianist Paul Plimley, one of the highlights in this case of the entire Festival for this correspondent since he so rarely if ever makes it out East. And his trio with Barry Guy and drummer Lucas Niggli treated listeners to by-the-seat-of-your- pants improvisation of the highest order. Plimley and Niggi resemble hyperactive kids at play on their instruments at times—they're just having SO much fun co- creating. And Guy was more often than not serving as the anchor (the surrogate parent if you will) through this kids-at-play session, which created two of the festival's most memorable sets. "I know that the three of us live very far from another but I can't help thinking I want to play with them more!" said Plimley between improvisations. The pianist is as animated a performer as they come, at times recalling Jaki Byard's eccentricities (both on and off stage), and Guy and Niggli are never too far behind. Most of their collective improvisations each set landed either around the 10- minute or pushed the 20- minute mark, allowing for the music to freely develop from a thunderous rolling snowball effect that mounded the empathetic threesome's momentum into one unrelenting instrument and wall of sound, to dispersing into thirds— Plimley commonly encouraging Niggli's playful cat-like pouncing on his kit, as if his favorite play toy was covered in cat nip!


Laurence Donohue-Greene
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Plimley-Guy-Niggli - by-the-seat-of-your- pants improvisation of the highest order Lucas Nigglli03.03.2010 / www.tomajazz.com (Spain)
Niggli-Zumthor Drum Duo

This is the link to a nice review by Pachi Tapiz

http://www.tomajazz.com/bun/2010/03/lucas-niggli-peter-conradin-zumthor.html

 


Pachi Tapiz / Spain
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Niggli-Zumthor Drum Duo - Lucas Nigglli01.03.2010 / terz.org
Niggli-Zumthor Drum Duo
Ein Grandioser Glücksfall

Noch so ein grandioser Glücksfall, aber hier wird nicht gegenmiteinander improvisiert, hier wird strengste Luzidität kanalisiert und verdoppelnd gewürfelt. Zwei Schweizer Drummer der besten Art tun sich für neun sagenhafte Stücke zusammen und erschaffen eine pulsierende Stringenz und gleichzeitig eine Transzendierung ihres Instrumentariums, die schlichtweg begeisternd ist. Interpretiert werden auch zwei Kompositionen von Felix Profos - der bereits von Niggli mit der Band "Steamboat Switzerland" interpretiert wurde -, die impulsiv-intelligent-stoische Grooves in minimalster Pointierung mit maximalster Repetetierung und Variation kanalisieren und unter strengstem Verzicht auf jegliche Eruption im Gehör freisetzen. Die fantastische präzis-forschende Tonregie Willy Strehlers, die auf experimentelle Mikrofonierungen und bis zu 52 Tonspuren setzt, tut ihr Übriges zum Bau dieser sagenhaften Klangräume, die im 30-Minuten-Monster "All", einem Dark-Ambient-Maelstrom, als exakt-amorphen Gegenpol die klaren Rhythmisierungen von Profos geradezu verdunkeln und schlussendlich geradezu wie in schwarzer Materie verschlingen.


honker. made my day.
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Niggli-Zumthor Drum Duo - Ein Grandioser Glücksfall Lucas Nigglli09.02.2010 / freistil (A), 2/2010
Niggli-Zumthor Drum Duo
Große Platte!

Wie öd, weil meist angeberisch Schlagzeug-Duos oder gar -Duelle resp. -Battles in der Regel sind, muss an dieser Stelle nicht extra ausgeführt werden. Umso erstaunlicher ist, was Niggli & Zumthor hier zuwege bringen.


Andreas Fellinger aka felix
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Niggli-Zumthor Drum Duo - Große Platte! Lucas Nigglli18.01.2010 / Fonoteca Svizzera
Niggli-Zumthor Drum Duo
Per gli amanti delle percussioni un CD da non perdere nel modo più assoluto.
Davvero straordinariamente bella questa nuova opera discografica intitolata “Profos” proposta da Lucas Niggli e Peter Conradin Zumthor la quale, come chiaramente si intuisce dai musicisti che la interpretano, ruota esclusivamente attorno al ricchissimo e variegato mondo della percussione.
Romano Nardelli
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Niggli-Zumthor Drum Duo - Per gli amanti delle percussioni un CD da non perdere nel modo più assoluto. Lucas Nigglli18.12.2009 / Die Südostschweiz
Niggli-Zumthor Drum Duo
Präzision trifft Kühnheit – ein Paarlauf an zwei Schlagzeugen
Das Schlagzeug-Duo Niggli/-Zumthor hat am Montag im Theater Chur alle Register gezogen und sein Publikum mit einem wahrem Trommelfeuer buchstäblich hingerissen.
Schon gemächlich ausgeführt, wäre etwa die Taktfolge 2/8, 15/16, 15/16, 3/8, 7/8, 3/8, 7/8 eine Herausforderung für jeden Schlagzeuger. Lucas Niggli und Peter Conradin Zumthor beherrschen das Kunststück der unablässig wechselnden Metren jedoch nicht nur ein jeder für sich, sondern auch noch im Höllentempo absolut synchron. Von gross angelegten improvisierten Passagen schwenken sie ein auf die stichpunktartig notierten Patterns, stürmen dann eine Weile im Trommel-Formationsflug dahin, bevor sie wieder ausschwärmen in die Verästelungen individueller Rhythmen.
Carsten Michels
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Niggli-Zumthor Drum Duo - Präzision trifft Kühnheit – ein Paarlauf an zwei Schlagzeugen Lucas Nigglli19.11.2009 / All About Jazz Italy
Lucas Niggli NEW BIG ZOOM
About the Concert in Milano, Octobre 2009
Un concerto notevole, probabilmente il migliore a cui ho assistito quest'anno
Paolo Peviani
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Lucas Niggli NEW BIG ZOOM - About the Concert in Milano, Octobre 2009 Lucas Nigglli09.10.2009 / terz.org, Music Made My Day
Xu Fengxia - L.Niggli - Duo
Ein Naturereignis
Die 7 Stücke, allesamt grandiose Instant-Kompositionen einer so irrwitzigen wie lebenssprühenden Folklore Imaginaire, präsentieren eine fantastische Palette aus Stimmungen und Energien, die beweist, dass Musik ein veritableres und direkteres Esperanto ist als jedes Bla-Bla.
honker
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Xu Fengxia - L.Niggli - Duo - Ein Naturereignis Lucas Nigglli05.10.2009 /
Xu Fengxia - L.Niggli - Duo
Pawel Karnowski: Photography, Black Lotos in Freiburg, E Werk.
http://web.me.com/pawelk/Jazz_Photography_Pawel_Karnowski/Jazz_Blog/Jazz_Blog.html
Pawel Karnowski
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Xu Fengxia - L.Niggli - Duo - Pawel Karnowski: Photography, Black Lotos in Freiburg, E Werk. Lucas Nigglli01.10.2009 / FreiStil ( A)
Xu Fengxia - L.Niggli - Duo
ein spirituelles Werk - ein berührendes Amalgam
zur CD Black Lotos

mitter
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Xu Fengxia - L.Niggli - Duo - ein spirituelles Werk - ein berührendes Amalgam Lucas Nigglli29.09.2009 / tomajazz.com from Spain
Lucas Niggli
Interview with Lucas by Pachi Tapiz
http://www.tomajazz.com/perfiles/niggli_lucas.html
Pachi Tapiz
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Lucas Niggli - Interview with Lucas by Pachi Tapiz
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